13.6.2019
Stellungnahme

Die Stadt Osnabrück fordert in den Variantenkorridoren A oder B/C eine komplette Erdverkabelung im Bereich des Stadtgebietes.

Stellungnahme der Stadt Osnabrück zum Raumordnungsverfahren für die geplante 380-kV Umspannanlage Lüstringen
Autor
Sprecher-Team BI

Zusammenfassung zentraler Punkte aus der Stellungnahme der Stadt Osnabrück zum Raumordnungsverfahren für die Höchstspannungsleitung Wehrendorf – Gütersloh gemäß Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) Projekt Nr. 16 Abschnitt Wehrendorf (Bad Essen) - Umspannanlage Lüstringen (Stadt Osnabrück)

  1. Die Stadt Osnabrück lehnt die Höchstspannungsleitung im Vorzugskorridor A ( Lüstringen/Hömmelkenbrinkweg) und die geplante Kabelübergabestation ( KÜS) , sowie die Unterschreitung der Mindestabstände zu Wohngebieten und Einzelhäusern ab.
  2. Die Stadt Osnabrück fordert in den Variantenkorridoren A oder B/C eine komplette Erdverkabelung im Bereich des Stadtgebietes.
  3. Die Stadt Osnabrück fordert bei einem Erdkabel in Trassenvariante A eine Verlegung der KÜS in nordöstlicher Richtung und bei Trassenvariante B/C eine Verlegung in östliche Richtung,um die Flächen mit besonderer Bedeutung für Natur und Landschaft nicht zu gefährden.
  4. Die Stadt Osnabrück fordert zu den geplanten Rückbauten der 110kV -Freileitung ( Westnetz) verbindliche Aussagen, Festlegungen und Maßgaben mit zeitlichen Fristsetzungen von Amprion.
  5. Die Stadt Osnabrück stellt fest, dass durch die Freileitung im Trassenkorridor A und die KÜS die Erholungsfunktion für den Menschen, der Lebensraum für Vögel und Fledermäuse und das Landschaftsbild stark beeinträchtigt werden.

Die Stellungnahme der Stadt Osnabrück wurde am 13.06.2019 im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt einstimmig angenommen!

Die vollständige Beschlussvorlage finden Sie hier